Interview mit den CEOs

Der Antrieb hinter dem Produktionskonzept für die Schaltschrank- und Stromverteilungsindustrie.

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AWL und WEMO haben sich für eine proaktive Partnerschaft entschieden und dafür ein äußerst solides Leistungsversprechen für die Schaltanlagen- und Stromverteilerindustrie aufgestellt, um die Produktivität und Flexibilität im Produktionsprozess – vom coil zum schrank – für unsere Kunden weiter zu automatisieren.

„Wir sehen immer noch viel Handarbeit und Serienfertigung in der Schaltanlagen- und Stromverteilerindustrie”, sagen die Geschäftsführer der beiden Unternehmen. „Die Produktivität könnte noch viel besser sein.“

Wir sprachen mit beiden Herren, Brand van ‘t Hof, Geschäftsführer von AWL und Jeff Hagelen, Geschäftsführer von WEMO, über die Zusammenarbeit, das Konzept und den Mehrwert für unsere Kunden. Lesen Sie mehr darüber in diesem Interview.

Die Partnerschaft

WEMO und AWL kennen sich seit über 30 Jahren und haben in dieser Zeit bei verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. Beide Unternehmen sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit, ihren weltweiten Service und ihre ausgeklügelten Lösungen. Das Qualitätsniveau ist hoch, was die Maschine selbst, aber auch die Leistung der Maschine betrifft.

„Wir sind beide Maschinenbauer. Wir kennen die Maschinentechnologie des jeweils anderen, und wir kennen beide die Fertigungsmöglichkeiten des Kundenprodukts und die Toleranzen der Einzelteile. Wir sprechen die gleiche (technische) Sprache, wenn es um das Schneiden von Produkten aus dem Blech, Formen und Verbinden geht“, sagt Brand.

„Als eigenständige Unternehmen bewirken wir eine Menge für unsere Kunden. Gemeinsam ist die Wirkung noch größer. Wir haben uns gegenseitig viel zu bieten, aber vor allem können wir dem Kunden einen enormen Mehrwert bieten, indem wir den Produktionsprozess weiter automatisieren“, sagt Jeff.

WEMO und AWL bringen viel Erfahrung und sich ergänzende Kenntnisse und Techniken mit. Wenn man das alles zusammenzählt, ergibt das ein beeindruckendes Bild. So sitzt der Kunde mit den richtigen Lieferanten am Tisch, um den nächsten Schritt in der Automatisierung des Produktionsprozesses zu gehen; vom Coil bis zum Endprodukt, in diesem Fall Schaltanlagen und Stromverteiler.

„Um etwas zu erreichen, kann man alleine nicht so viel machen, man braucht andere. Nur gemeinsam kommt man weiter. Durch diese Zusammenarbeit bieten wir unseren Kunden eine grundsolide Lösung im weitesten Sinne des Wortes“, so Brand abschließend.

Auf dieser Basis werden AWL und WEMO proaktiv zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Produktivität des Produktionsprozesses beim Kunden (weiter) gesteigert wird.

Flexibilität und Produktivität

Automatisierung und Robotisierung werden immer wichtiger, auch für die produzierende Industrie, speziell im Bereich der Schaltanlagen. Beide Unternehmen sehen dort noch viel Handarbeit und Serienfertigung. Produktivität und Flexibilität könnten noch viel besser sein.

Flexibilität in der Produktion umfasst: Stückzahlen, Typen, Farben usw. Mit der AWL/WEMO-Lösung muss der Kunde keine Lagerhaltung mehr betreiben, sondern kann nach Bedarf produzieren. Gleichzeitig ist er auch weniger abhängig von Personal, was sehr nützlich ist in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, motiviertes Personal für die Bedienung der Maschinen zu finden.

In Bezug auf die Produktivität macht dieses Konzept große Fortschritte. Es gibt weniger Schwund, die Durchlaufzeit wird verkürzt und man arbeitet viel effizienter. Dadurch reduziert sich der Selbstkostenpreis erheblich.

„Die Automatisierung ermöglicht es uns, die Produktivität unserer Kunden zu steigern“, sagt Brand.

„Wir glauben an Partnerschaft und streben jeden Tag gemeinsam mit unseren Kunden nach den höchsten Ergebnissen. Wir verfügen über fundierte Kenntnisse in der Schaltanlagen- und Stromverteilerindustrie. Wenn wir diese Marktkenntnis mit dem Geschäftsmodell des Kunden, unserer modularen Lösung und einem Stück Maßarbeit kombinieren, werden unsere Kunden in ihrer eigenen Branche führend sein und zu den Gewinnern gehören. Das ist es, was uns antreibt: unsere Kunden zu Gewinnern machen“, fügt Jeff hinzu.

Und dieses euphorische Gewinnergefühl wollen AWL und WEMO ihren Kunden in mehreren Bereichen vermitteln: Nicht nur bei der Auslieferung der Maschine, sondern auch beim ersten Produktionslauf vor Ort und beim anschließenden Service.

Das Produktionskonzept vom Coil zum Schrank

Dank der scharfen Biegetoleranzen von WEMO kann das Produkt direkt den präzisen Laserschweißlösungen von AWL zugeführt werden. Das oft manuelle Nachschleifen der Schweißnaht entfällt somit, was zu einem wesentlich schnelleren und ästhetischeren Produktionsprozess führt. Letztendlich führt dies zu den niedrigsten Kosten pro Produkt.

Das Konzept ist aus Standardmodulen aufgebaut. Darüber hinaus bieten AWL und WEMO die Möglichkeit, das Konzept teilweise an die spezifischen Kundenwünsche anzupassen. Diese Mischform stellt sicher, dass WEMO und AWL Wiederholungen einbauen können, ohne dass dies für den Kunden störend ist. Der Kunde profitiert vielmehr davon. Die Unternehmen können wettbewerbsfähiger einkaufen und produzieren effizienter und ohne Fehler.

„Es handelt sich hierbei nicht um eine komplette Standardlösung, die im Regal liegt und die wir beim Kunden implementieren. Es ist ein Prozess, den wir gemeinsam mit dem Kunden durchlaufen, um eine zukunftssichere Lösung anbieten zu können“, sagt Jeff.

Modularisierung und globaler Fußabdruck: der Schlüssel für unsere Kunden

AWL und WEMO sind dabei, das Konzept weltweit einzuführen. In Kombination mit der Modularisierung können sie schneller und kostengünstiger liefern. Jeder kann weltweit anbieten, aber nicht viele andere Unternehmen können weltweit liefern, bauen und Service anbieten.

„Dank unserer globalen Präsenz sind wir immer in der richtigen Zeitzone und sprechen die Sprache des Kunden“, sagt Brand.

Mit diesem äußerst soliden Leistungsversprechen für die Schaltanlagen- und Stromverteilerindustrie freuen sich beide Herren auf die Zusammenarbeit mit den Kunden. Hierbei wird sehr deutlich, dass sie sich ausgezeichnet in die Lage des Kunden versetzen können, um dann eine wertvolle Lösung anzubieten. Damit wird die Produktivität des Produktionsprozesses beim Kunden gesteigert, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen. Auf diese Weise ist der Kunde jetzt und in Zukunft ein Gewinner.